Hintergrund

  • Immer  mehr Menschen verstehen, dass der Mensch ein Ganzes, eine Gesamtheit ist und dass er darüber hinaus eingebunden ist in ein noch größeres Ganzes. Dementsprechend ist es wichtig, sich nicht im Symptom oder an der Oberfläche der Dinge zu verlieren, sondern den Gesamtzusammenhang zu sehen und zu nutzen.
  • Ausgehend also von einer Einheit von Körper, Geist und Seele begegnen wir den seelischen Problemen der Menschen auch und vor allem auf der Körperebene. Nicht ausgedrückte Gefühls- und Handlungsimpulse bleiben buchstäblich „im Körper stecken“ – auf allen Ebenen des Körpers – und lassen sich dort auch wiederfinden und dann zum Ausdruck bringen. Damit werden „Dinge zu Ende gebracht“ und eine innere Balance wiederhergestellt. Die uns umgebende und uns nährende Lebensenergie kann wieder fließen; Wohlbefinden, Lebenslust und Lebensfreude stellen sich ein.
  • Zudem ist es der Körper selbst und die achtsame Innenschau, die uns zuverlässig mit dem Hier und Jetzt verbinden, dem einzig möglichen Ort der Veränderung.
  • Vergangenes w a r  und ist aus dieser Sicht nicht mehr zu ändern. Es hat  in uns jedoch tiefe Spuren hinterlassen: geprägte und auch weiterhin unser Leben prägende Strukturen. Versäumen wir es, das Vergangene mit dem spürenden Erleben im gegenwärtigen Augenblick zu verbinden, laufen wir Gefahr, die alte “traumatische Spur” (Peter Schellenbaum) nur noch zu vertiefen, anstatt Veränderung zu ermöglichen.
  • Auch das Zukünftige kann jetzt noch nicht verändert werden; Gedanken und Gefühle dazu basieren auf vergangenen Erfahrungen und Erlebnissen und nähren meist unsere Ängste und Kontrollzwänge, vielleicht auch unsere Wünsche und Sehnsüchte, vor allem aber das Illusionäre in uns. Sie erschaffen “Vorstellungen”, die nicht wirklich existieren, die unser Gefühlsleben meist aber nachhaltig beeinflussen.